Blended Learning ist eine Lehrmethode, bei der die Vorteile von Präsenzveranstaltungen und E-Learning systematisch eingesetzt werden.
Abgeleitet von der Whiskyproduktion, wo die Mischung, das Verschneiden die Qualität des Blended ausmachen, werden beim Blended Learning die beiden sehr unterschiedlichen Lernformen kombiniert und zu einer Einheit zusammengeführt. In guten Blended Learning Programmen gelingt es, die jeweiligen Vorteile der Lernform einzubringen und die Nachteile zu kompensieren. Aus traditionellen Lernformen wie der Präsenzveranstaltung und innovativen Lernformen wie Web Based Training wird ein Curriculum gebildet. Werden kooperative Lernformen eingebracht, wird auch von Computer-Supported Cooperative Learning gesprochen. Von beiden Lernformen werden die Vorteile eingebracht.
Blended Learning bezeichnet Lehr-/Lernkonzepte, die eine didaktisch sinnvolle Verknüpfung von 'traditionellem Klassenzimmerlernen' und virtuellem bzw. Online Lernen auf der Basis neuer Informations- und Kommunikationsmedien anstreben. ( Peter Mayr , Sabine Seufert im Buch Fachlexikon e-learning ).
Der zentrale Aspekt von Blended Learning ist die Vor- bzw. Nachbereitung von Präsenzveranstaltungen. Insbesondere die Nachbereitung sichert somit einen gewissen Lerntransfer, den klassische Präsenzveranstatungen nicht leisten können.
WICHTIG: Bei Blended Learning geht es nicht darum - wie beispeilsweise bei elearning meist argumentiert wurde - die Präsenzanteile zu verringern, sondern um "Zeit zu gewinnen" um in den Präsenzveranstaltungen noch nachhaltiger Tranieren zu können. (Ralf Volkmer, VC Virtual Center GmbH)